Der ehemalige Direktor des Aargauer Kunsthauses, Beat Wismer, hat viele Jahre mit Stephan Kunz zusammengearbeitet; als Mitglied der Stanley-Thomas-Johnson-Stiftung, die das Museum bisher mehrfach finanziell unterstützt hat, empört er sich über den fahrlässigen Umgang der Politik mit einem so erfolgreich arbeitenden Kulturinstitut und über die mutwillige Beschädigung des Hauses und aller dafür engagierten Personen. Dass einem erfahrenen Museumsleiter bei angeblicher «Führungsschwäche» nicht eine administrativ oder in Personalführung versierte Fachperson zur Seite gestellt wird, sondern eine wissenschaftliche Mitarbeiterin ohne jegliche Führungserfahrung, ist für Wismer irritierend und grotesk.