Lieber Linard Bardill
Als ehemalige AfK-Mitarbeiterin begrüsse ich Ihren Einsatz für den Direktor des Bündner Kunstmuseums und gegen die Schweigekultur im Kanton sehr, und ich möchte Ihnen mit den nachfolgenden Zeilen einen kurzen Text für Ihre Website «dujetzredi.ch» zukommen lassen, anonym, aus Rücksicht auf ehemalige Teamkollegen, die noch immer im AfK tätig sind.

Mit herzlichem Dank und freundlichen Grüssen

Text für die Website:
Die überraschende Herabstufung des Direktors des Bündner Kunstmuseums, so scheint es, ist ein weiteres Beispiel für die bedenkliche Art und Weise, wie die Leiterin des kantonalen Amts für Kultur mit ihren Mitarbeitern umspringt, umspringen kann, und dabei selbst geringste Anstandsregeln missachtet. Anstatt offen zu kommunizieren wurde bereits vor einigen Jahren zu diskussionswürdigen Handlungen lieber konsequent geschwiegen und unter den Mitarbeitern Zwietracht gesät. Es wurden Unwahrheiten verbreitet, Stellen, Funktionen und Zuständigkeiten stillschweigend umdefiniert oder gar abgeschafft und fähige Personen diskreditiert – dem Personalamt sind verschiedene Vorkommnisse aktenkundig. Man kann nun mit diesem Arbeitsklima leben oder gehen. Leider haben aber nicht alle Mitarbeitenden die Wahl.