Im Jahre 2012 wurde folgender Beitrag auf der Seite

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Dieses Thema im Forum «Dorfplatz» wurde erstellt von Pfeifspatz, 19. 07. 2012

Es muss endlich an die Öffentlichkeit: Im Amt für Kultur Graubünden herrscht ein Klima der Ignoranz, der Angst, des Misstrauens und der Wut. Eine ganze Reihe fähiger Mitarbeiter sind schon gegangen, gegangen worden oder sucht sich eine Alternative. Wo liegt das Problem? Vor einigen Jahren wurden mehrere Ämter im Kulturbereich zum

(AfK) zusammengefasst und einer Amtsleitung unterstellt. Schon diese Reorganisation war alles andere als glücklich. Als Amtleitung wurde zudem eine Person berufen, die sich aufgrund ihres oft rüden Tones wenig Freunde schuf. Darum waren manche nicht eben traurig, als es zu einem Wechsel kam. Nun hat sich allerdings herausgestellt, dass die neue Chefin, Barbara Gabrielli, zwar vordergründig freundlich scheint, dass sich hinter dieser zuckersüssen Fassade jedoch etwas ganz anderes verbirgt: Eine inkompetente, unsichere und darum aggressive Person. Wehe dem, der ihr in die Quere kommt oder der sich eine Kritik erlaubt. Der wird entweder kaltgestellt resp. so lange gemobbt, bis er geht. Früher oder später trifft es jeden. Das Personalkarussell dreht sich immer weiter: der Kantonsbibliothekar, der Denkmalpfleger, die Leiterin des Kulturmarketings – das war in der Presse zu lesen. Daneben waren in den letzten Monaten aber noch viel mehr Abgänge zu verzeichnen, die nicht an die Öffentlichkeit gelangten (ausser in den Stellenausschreibungen).
Barbara Gabrielli herrscht selbstherrlich und wird von niemandem gestoppt, weder von ihrem Vorgesetzten, Regierungsrat Martin Jäger, noch vom Personalamt. Der grösste Teil der Mitarbeiter ist ihr gegenüber zwar kritisch bis ablehnend eingestellt. Aber jeder schweigt und duckt sich. Und wie überall gibts die Opportunisten und Hofnarren. Darum funktioniert das totalitäre

so gut. Aber seit ein paar Monaten gärt es im AfK. Zuerst hat sich Amtschefin Barbara in einem skandalösen Interview in der Südostschweiz gleich selber desavouiert und kurz darauf meldete sich der Denkmalpfleger zu Wort. Da ist dem einen oder anderen aufgegangen, dass er nicht der einzige ist in diesem Amt, der schikaniert wird. Vollends peinlich war die darauf folgende Stellungnahme von Jäger, in der er mit dem Finger auf seine Untergebene gezeigt und sie (unfreiwillig?) blossgestellt hat. Da hilft auch die krampfhafte Behauptung

nichts. Und von wegen

– da lachen ja die Hühner! Entweder der Herr Regierungsrat hat den Durchblick tatsächlich nicht oder er hat schlicht gelogen.
Unlängst machten Artikel über die inzwischen geschasste Zürcher Tourismusdirektorin Ackermann die Runde. Die Analogien sind verblüffend. Da wie dort eine Person, die nicht die nötigen Voraussetzungen für einen so wichtigen Posten mitbringt und bloss mit einem wertlosen MBA-Papierchen der HSG herumwedelt. Ein überzeugendes Auftreten gegen aussen, offensichtliche Führungsdefizite im Innern, Sozialkompetenz unter Null, aber ein Chef, der sich demonstrativ hinter sie stellt. Nur von Faulheit war da nirgends die Rede. Unsere Chefin lässt die anderen für sich arbeiten ohne selber etwas zu tun (ausser die andere kontrollieren).
Basta! Wir haben genug!