Ausschnitt aus dem Artikel „Wirren um den Direktor des Bündner Kunstmuseums“, Tagesanzeiger 21. Juni 2017, S. 31

„ (…) Der Führungsstil von Gabrielli zeigte sich auch in der Bündner Denkmalpflege, die ihr ebenfalls untersteht. Die Architektin Karin Sander, die dort von 2010 bis 2014 als Bauberaterin tätig war, berichtet dem TA von einer «Angstkultur». Gabrielli teile ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter «in Freund und Feind auf». Die entsprechende Einteilung könne aber «plötzlich umschlagen, man weiss nie, was morgen kommt», sagt Sander, die nach internen Auseinandersetzungen gehen musste. Dem Vernehmen nach bekamen Gabriellis Führungsstil eine ganze Reihe von Personen zu spüren. Sie wurden entlassen, weil sie die Gunst der Chefin verloren – oder aber gar nie genossen, sagen mehrere befragte Personen. Zitieren lassen will sich ausser Sander allerdings niemand. Die Architektin sagt, im Gegensatz zu ihr hätten wohl die meisten «etwas zu verlieren». Sie seien abhängig vom Amt für Kultur, nicht zuletzt weil dieses für die Verteilung der Fördergelder zuständig sei (…)»